Verrat. Anpassung. Widerstand.​

nach Bertold Brechts “Leben des Galilei”

Theater im Kunstquartier, Thomas Bernhard Institut Salzburg

10. Januar 1610. Der Wissenschaftler, Mathematiker und Astronom Galileo Galilei ruft die Abschaffung des Himmels aus: die Erde ist nicht länger Zentrum des Universums, sondern ein gewöhnlicher, sich um die Sonne drehender Himmelskörper! Galileis Entdeckungen finden Verbreitung im Volk woraufhin er wegen seiner ‚ketzerischer Lehren‘ vor die Inquisition geladen und angeklagt wird. Er sieht sich vor die schwierige Entscheidung gestellt: seine eigenen Erkenntnisse, seinen Glauben an Wahrheit und Vernunft des Menschen aufzugeben und zu widerrufen – oder aber, wie viele andere vor ihm, als Märtyrer seiner Idee auf dem Scheiterhaufen sterben. Galilei widerruft.

Heute gilt Galileo Galilei als Begründer der modernen Naturwissenschaften. Im Spiel mit seiner historischen Figur stellt sich das Stück den Fragen: Wie weit lohnt es sich zu kämpfen und für die eigene Wahrheit, den Glauben und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft einzustehen? Welche Verantwortung trägt man für die Menschheit, die Mitmenschen und für einen selbst? Und wann beginnt Verrat?

„Verrat. Anpassung. Widerstand.“ entstand
im Rahmen des Studiums am Mozarteum Salzburg.

mit



Regie
Ausstattung
Musik
mus. Mitarbeit

Licht
Dramaturgie

Premiere

Christopher Eckert,
Felicia Chin-Malenski,
Felix Kruttke,
Madeline Gabel
Carmen Schwarz
Yvonne Schäfer
Felix Kruttke
Cornelius Borgolte, Bartolo Musil
Hans-Peter Boden
Andrea Koschwitz

9. Mai 2018

Fotos: Lou Hinderhofer